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Lehmgrube bei Ettwiesen

++ Freitag, 22. Juli 2005, Allgäuer Zeitung ++

Gefahr und Dreck

Zum Artikel „Auffüllen der Lehmgrube dauert 25 Jahre“ vom 15. Juli:

Es ist kaum zu glauben: Da soll ein wachsendes Biotop zugeschüttet werden, um unter anderem ein neues zu „schaffen“. Zugeschüttet mit mehr oder weniger belastbarem Dreck, den das gesamte Allgäu loshaben will!

Die Straße zum Naherholungsgebiet „Ettwieser Weiher“: in der Badesaison stark frequentiert, für Familien mit Kindern, Jogger, Radler und Skater nicht immer ungefährlich. Auf dieser Straße sollen täglich bis zu 25 Lkws zum Teil verunreinigtes Material transportieren und das 25 Jahre (!!!) lang. 25 Jahre zusätzliche Unfallgefahr, Dreck, Gestank und belastete Straßen — ohne jede Notwendigkeit. Wer garantiert, dass nicht doch höher belastetes Material mit angeliefert wird? Eine hundertprozentige Kontrolle wäre nicht möglich, wohl auch nicht bezahlbar!

Im Interesse der Gesundheit, Umwelt aber auch der Kostenvermeidung (Straßenreparaturen etc.) bitte ich ‚der Genehmigungsbehörde Landratsamt zu empfehlen, die Auffüllung nicht durchzuführen. 

Hans Kuhn

  Marktoberdorf

  

Quelle: Allgäuer Zeitung